Miniphänomenta

Miniphänomenta vom 17.- 28.Januar 2011

 

Unsere Schule als Forschungsstation

Greifen, schieben, reiben, klopfen, drehen, halten und beobachten – all das konnten die Schüler der  KGS Kreuzau an 20 spannenden Experimentierstationen der Mini-Phänomenta  ausprobieren.

Vom 17. – 28.Januar 2011 waren auf den Fluren, in den Klassenräumen und in der OGS die Stationen, die von Prof. Fiesser der Uni Flensburg entwickelt worden sind, platziert.

Staunend blickten die Schüler in die Unendlichkeit, lauschten der Bleistifttonleiter, färbten Lineale bunt, löschten Kerzen und ließen Kugeln auf verschiedenen Bahnen gegeneinander antreten.

Es war naturwissenschaftlicher Unterricht pur:  Die Schüler mussten nicht zum Experimentieren ermuntert werden, im Gegenteil, sie waren hoch motiviert. Darüber hinaus diskutierten die Schüler, prüften Argumente, stellten Hypothesen auf, begründeten eigene Meinungen, fanden Gesetzmäßigkeiten und verwiesen auf Beispiele im eigenen Umfeld.

Ob in kleinen Gruppen, während der Pausen oder in den Unterrichtsstunden, die Kinder ließen sich gerne von den einzelnen Stationen in die naturwissenschaftliche Welt entführen, und es zeigte sich: Die Welt erfassen und begreifen setzt ein eigenes Tun voraus: fassen und greifen.

Am Tag der offenen Tür wurden die Rollen dann getauscht: Viele Eltern nutzten den Nachmittag um gemeinsam mit Ihren Kindern zu experimentieren – und dabei hörten die Eltern meist den Erklärungen ihrer Kinder zu. Ein intensiver Austausch begann und hat hoffentlich einen Impuls gegeben, sich an naturwissenschaftlichen Fragestellungen heranzutrauen.

 

 








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